Patientengewinnung durch Aufklärung
Viele Familien kennen vor allem das Pflegegeld. Das höhere Budget für ambulante Sachleistungen und die Kombinationsleistung schaffen einen relevanten Beratungsanlass. [3] [4] [5]
Interne Entscheidungsgrundlage · Stand 29. Juli 2026
Vollständiger Deep-Dive zur Gewinnung von Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 2 und 3, zur Pflegesachleistung, zur Kombinationsleistung und zu einem rechtlich vorsichtigen Aufklärungsfunnel. Diese Seite dient als visuelle Grundlage für die interne Entscheidung.
Kernaussage in 30 Sekunden
Der Ansatz nutzt eine echte Wissenslücke bei Pflegegeld, Pflegesachleistung und Kombination. Riskant wird er bei falschen Rechtspflichten, überzogenen Ergebnisversprechen oder einem Pflegedienst, der neue Anfragen organisatorisch gar nicht aufnehmen kann.
Viele Familien kennen vor allem das Pflegegeld. Das höhere Budget für ambulante Sachleistungen und die Kombinationsleistung schaffen einen relevanten Beratungsanlass. [3] [4] [5]
Die pflegebedürftige Person erhält das Geld, kann frei darüber verfügen und gibt es häufig als Anerkennung an pflegende Personen weiter. [5] [7]
Eine Kampagne kann qualifizierte Anfragen erzeugen. Ob daraus Neuaufnahmen werden, hängt von Kapazität, Einzugsgebiet, Erreichbarkeit, Reaktionszeit, Beratung und konkretem Angebot ab.
1. Die Patientengewinnungsstrategie
Statt eine breite „Suchen Sie einen Pflegedienst?“-Anzeige zu schalten, wird eine konkrete Leistungsfrage zum Einstieg genutzt.
Die Person lebt zu Hause, ein Leistungsanspruch ist vorhanden und die Versorgung wird häufig zumindest teilweise familiär organisiert.
Viele Familien vergleichen gedanklich nur Bargeld mit selbst zu bezahlender Pflege und kennen das höhere Sachleistungsbudget nicht.
Anzeigen und Landingpage erklären Geldleistung, Sachleistung und Kombinationsleistung ohne Schuldzuweisung.
Ein Pflegedienst prüft Bedarf, Region, Kapazität und ein transparentes, individuell passendes Leistungsangebot.
Der wirtschaftliche Vorteil
Die Zielgruppe hat nicht nur ein abstraktes Interesse. Häufig bestehen bereits ein anerkannter Pflegegrad, eine laufende häusliche Versorgung und ein Budget. Dadurch kann die Anfrage näher an einer konkreten Aufnahme liegen als bei breiter Imagewerbung.
Conesso wirbt außerdem mit hohen Zusatzumsätzen, Vollversorgungen und konkreten Fallzahlen. Diese Angaben stammen vom Anbieter. [1]
Ohne unabhängige Kampagnen-, CRM- und Abrechnungsdaten gibt es keine seriöse Grundlage für eine feste Garantie. Ergebnisse hängen von Region, Wettbewerb, Budget, Kapazitäten, Reaktionsgeschwindigkeit und Beratung ab.
2. Mehr Pflegeleistung als Pflegegeld?
Die Sachleistung ist bei Pflegegrad 2 und 3 deutlich höher als das Pflegegeld. Sie wird jedoch für konkrete Leistungen eines zugelassenen Pflegedienstes eingesetzt und nicht frei ausgezahlt. [2] [3] [8]
Pflegegrad 2 und 3 · Beträge gelten seit 1. Januar 2025 und sind 2026 weiterhin maßgeblich.
| Pflegegrad | Pflegegeld | Pflegesachleistung | Unterschied |
|---|---|---|---|
| Pflegegrad 2 | 347 € Bargeld | bis 796 € Pflegeleistung | +449 € Leistungsbudget |
| Pflegegrad 3 | 599 € Bargeld | bis 1.497 € Pflegeleistung | +898 € Leistungsbudget |
Die häusliche Pflege wird selbst organisiert. Die Pflegekasse überweist das Pflegegeld an die pflegebedürftige Person. Diese kann darüber frei verfügen. [3] [5]
Ein zugelassener Pflegedienst erbringt konkrete Leistungen und richtet seinen Vergütungsanspruch grundsätzlich direkt an die Pflegekasse. Aus diesem Budget wird kein zusätzliches Pflegegeld ausgezahlt. [2] [9]
Wird nur ein Teil der Sachleistung genutzt, bleibt der gleiche prozentuale Anteil des Pflegegeldes erhalten. An das gewählte Verhältnis besteht grundsätzlich eine sechsmonatige Bindung. [4]
Interaktiver Loom-Rechner
Wähle Pflegegrad und Anteil der genutzten Sachleistung. Die Seite berechnet den Pflegedienstwert, das verbleibende Pflegegeld und den kombinierten Gesamtwert.
Wie erhält der Angehörige trotzdem Geld?
Die Auszahlung läuft zunächst an die pflegebedürftige Person. Diese kann das verbleibende Pflegegeld als Anerkennung an die pflegende Person weitergeben. [5] [7]
Zahlt den verbleibenden Pflegegeldanteil an die pflegebedürftige Person.
Kann über das Pflegegeld frei verfügen und entscheidet über die Weitergabe.
Kann das Geld als Anerkennung erhalten, hat aber nicht automatisch einen eigenen Direktanspruch.
Gesamtwert: 571,50 €. Gegenüber 347 € reinem Pflegegeld sind das 224,50 € mehr Gesamtunterstützung – aber nur 173,50 € davon sind Bargeld.
Gesamtwert: 1.048 €. Gegenüber 599 € reinem Pflegegeld sind das 449 € mehr Gesamtunterstützung – aber nur 299,50 € davon sind Bargeld.
3. Legaler Aufbau der Patientengewinnung
Das Produkt ist ein strukturierter Pflegeleistungs-Check. Die Kampagne bringt Menschen mit realem Bedarf in eine transparente Beratung.
Pflegegrad, Leistungswahl und mögliche Entlastung sachlich thematisieren.
Beträge, Unterschiede, Kombination und mögliche Eigenanteile erklären.
Region, Pflegegrad, grober Bedarf und Kontaktfreigabe erfassen.
Bedarf, Leistungskomplexe, Kosten und freie Entscheidung dokumentieren.
Datenschutz
Solche Angaben können Gesundheitsdaten sein oder Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand erlauben. Artikel 9 DSGVO stellt Gesundheitsdaten unter besonderen Schutz. Eine ausdrückliche, zweckbezogene Einwilligung ist für einen Marketing-Funnel ein zentraler Baustein. [12]
Pflegeberatung & Vertrag
Der Pflegevertrag muss Art, Inhalt, Umfang und Vergütung der Leistungen beschreiben. Vor Vertragsschluss und bei wesentlichen Änderungen ist grundsätzlich über die voraussichtlichen Kosten zu informieren. [9]
Erfolgsmessung
Gesamtzahl eingehender Kontakte.
Pflegegrad, Region und Bedarf passen.
Tatsächlich geführte Leistungschecks.
Unterschriebene, tragfähige Versorgungen.
Monatlicher Wert der aufgenommenen Fälle.
Zeit zwischen Anfrage und Erstkontakt.
Abbrüche nach Beratung oder Aufnahme.
Versorgbare Fälle statt bloßer Nachfrage.
Fazit & Realtalk
Ja – wenn der Pflegedienst freie Kapazitäten, ein sinnvolles Einzugsgebiet und einen funktionierenden Aufnahmeprozess besitzt. Die Kampagne kann mehr qualifizierte Anfragen erzeugen. Sie kann aber keine fehlenden Pflegekräfte oder schlechte interne Abläufe reparieren.
Die Zielgruppe hat bereits einen Pflegegrad und kennt ihre Leistungsoptionen häufig nicht vollständig. Das ist relevanter als eine austauschbare Imageanzeige.
Erreichbarkeit, Region, Bedarf, freie Tour, Kostenangebot und Vertrauen müssen passen, bevor aus einer Anfrage ein Pflegevertrag wird.
Ohne Personal, schnelle Rückmeldung und gute Beratung produziert die Kampagne vor allem Kontakte, die später wieder verloren gehen.
Patientengewinnung für Menschen mit Pflegegrad 2 und 3.
Die betrieblichen Voraussetzungen müssen vor dem Start stimmen.
Vor Werbung klären, welche Pflegegrade, Regionen, Leistungsarten und Wochenzeiten der Pflegedienst tatsächlich aufnehmen kann.
Die Werbung darf keine saubere Aufklärung versprechen, wenn das spätere Telefonat wieder mit Druck, Schuld oder falschen Aussagen arbeitet.
Neue Anfragen müssen möglichst am selben Tag bearbeitet werden. Sonst sprechen Familien parallel mit anderen Anbietern.
Entscheidend sind qualifizierte Kontakte, Beratungen, Angebote, Neuaufnahmen, Kosten pro Aufnahme und der langfristige Versorgungswert.
Beträge, Kombinationsbeispiele, Datenschutz, Kostenaussagen und Beratungsskript sollten rechtlich und fachlich geprüft werden.
Fragen für das Chefgespräch
Vollständiges Quellenverzeichnis
Anbieterangaben sind als solche gekennzeichnet. Leistungs-, Werbe- und Datenschutzaussagen stützen sich vorrangig auf Gesetze, das Bundesgesundheitsministerium und EUR-Lex.
Anbieterquelle für Aussagen zu bis zu zehn Neuaufnahmen, Umsatzversprechen, Pflegegeld-„Zweckentfremdung“ und dem „Lokalen Aufklärungssystem“.
Anbieterquelle · Aussagen nicht unabhängig bestätigtGesetzliche Grundlage der häuslichen Pflegehilfe und der Sachleistungsansprüche.
Gesetz · PrimärquelleGesetzliche Grundlage des Pflegegeldes und aktuelle Beträge für Pflegegrad 2 und 3.
Gesetz · PrimärquelleProportionale Kürzung des Pflegegeldes und sechsmonatige Bindung an das gewählte Verhältnis.
Gesetz · PrimärquelleFreie Entscheidung über die Pflege, freie Verfügung über das Pflegegeld, Weitergabe an pflegende Personen und offizielles Kombinationsbeispiel.
Bundesministerium · Offizielle ErläuterungErläuterungen zu Leistungen ambulanter Pflegedienste, Leistungsbeträgen und Kosten.
Bundesministerium · Offizielle ErläuterungAuszahlung an die pflegebedürftige Person, freie Verfügung und häufige Weitergabe als Anerkennung.
Bundesministerium · Offizielle ErläuterungAmtliche Bekanntmachung: 796 € / 1.497 € Sachleistung und 347 € / 599 € Pflegegeld.
Amtliche Bekanntmachung · PrimärquelleArt, Inhalt, Umfang, Vergütung und Information über voraussichtliche Kosten.
Gesetz · PrimärquelleGrundlage gegen unwahre oder zur Täuschung geeignete geschäftliche Angaben.
Gesetz · PrimärquelleUnzulässige Beeinflussung, Druck sowie besondere Berücksichtigung von Alter, Beeinträchtigung, Angst und Zwangslage.
Gesetz · PrimärquelleBesondere Kategorien personenbezogener Daten und ausdrückliche Einwilligung für festgelegte Zwecke.
EU-Verordnung · PrimärquelleAusgangslage, Rechercheauftrag und interner Prüfmaßstab zur Patientengewinnung über Pflegegrad 2 und 3.
Interne Quelle · TeamtranskriptTipp: Über „Drucken / PDF“ kann die Seite zusätzlich als statisches Dokument gespeichert werden.